Unsere Welt ist komplex. Unendlich komplex. Das Projekt “Powers of Ten” zeigt es deutlich. Spätestens wenn wir den Sturzflug aus einer Entfernung von 100 Millionen Lichtjahren bis in die kleinsten uns bekannten Strukturen unternehmen, wird uns das klar.
Powers of 10
Was ich kann, das kann ich! Ja, klar. Aber wie komme ich dahin? Wie komme ich zum Können? Der Weg scheint steinig und die meiste Zeit bergauf zu führen. Der Weg heißt Lernen. Gepflastert ist er mit Wissen. Das Vorwärtskommen ist die Erfahrung. Beides ist nötig, der Weg und das Voranschreiten. An den Zollstellen entrichten wir unser Lehrgeld aber am Ende wartet die Belohnung. Das Können.
Ivar Jacobson hat in seiner Keynote auf der TeamConf 2008 gefragt: Who loves processes? Who hates processes? Ich habe mich in beiden Antwortlagern wiedergefunden. Wenn ich an das Ausfüllen endloser Formulare denke, um einen Änderungsantrag einzureichen, sträuben sich mir die Nackenhaare. Aber andererseits bin ich froh, wenn ich zuverlässig informiert werde, dass ein Bug gefixt wurde und zum Testen bereit steht.
Was sind die Kriterien, um die empfundene Zu- oder Abneigung gegen Prozesse zu erklären? Intuitiv würde ich antworten: “Solange Prozesse meine Arbeit unterstützen und erleichtern finde ich sie gut aber wenn Prozesse mich in meiner Arbeit behindern, verzichte ich sehr gern darauf.”.


Folge uns!